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Critical-Chain-Projektmanagement

Herzlich willkommen auf meiner Seite zum Thema CCPM


Literatur: "Die Anwendung von Critical-Chain-Projektmanagement"

Autor: Thorsten Schmitz

ISBN 978-3-8366-1600-3

Download hier

Weitere Literatur auf Anfrage:

"Einführung eines EFQM-Systems in einem börsennotierten Unternehmen"

"Introducing new Products"

"Business Strategy"

"International Investment Decisions"

"Controlling and efficient Auditing"

Autor: Thorsten Schmitz

 

Literatur die mir zu diesem Thema wirklich gut gefallen hat, sind folgende Werke:

"Die Kritische Kette" Goldratt, E. (2002), ISBN: 978-3593370910

"Das Ziel Teil I und Teil II" Goldratt, E. (2008), ISBN: 978-359338617, ISBN: 978-3593385686


Was ist Critical-Chain-Projektmanagement?

Critical Chain Projektmanagement ist eine Methode, angelehnt an die Theory of Constraints, die sich hauptsächlich an Ressourcen- und Zeitmanagement eines Projektes richtet. Mit dieser Methode wird Abstand von der klassischen Critical Path Methode genommen und neue Verfahrensweisen in Bezug auf die Projektrealisierung und -kultur im Projektmanagement ausgeübt. Es gilt, die Kennzeichen eines Vorhabens durch bessere Termintreue, vorgegebene Qualität und Kosteneinhaltung weitgehend sicherer zu gestalten.

Theory of Constraints

In der von Eliyahu M. Goldratt entwickelten „Theory of Constraints“ (TOC), deutsch Theorie der Einschränkungen, auch Engpasstheorie, oder Blockadentheorie, geht es darum, strategisch-organisatorische Probleme mit Mitteln der Kybernetik zu lokalisieren und zu eliminieren. Dabei werden oft die Grundsätze der klassischen Betriebswirtschaft gebrochen. Ziel ist es, das System an sich zu optimieren und nicht einzelne Elemente. Die TOC geht von der Systemtheorie der Kybernetik aus, bei der ein System aus Elementen besteht, die gegenseitig in Wechselwirkung stehen und klar durch Grenzen voneinander getrennt sind. Die TOC sagt, dass ein System solange wächst, bis es durch einen Engpass begrenzt wird. Zur Erkennung des Engpasses ist jeweils das Gesamtsystem zu betrachten. Daher kann es sein, dass ein Teilsystem für sich genommen optimal funktioniert, die Gesamtleistungsfähigkeit aber von abhängigen Prozessen begrenzt wird. Es wurde eine Standardvorgehensweise zur Identifizierung eines Engpasses entwickelt:

Identifizierung des Engpasses:

Hierbei wird ein System mit einer Kette verglichen, die nur so stark sein kann, wie das schwächste Glied.

Maximale Ausnutzung des Engpasses:

Wenn das System nur so stark sein kann, wie das schwächste Glied, muss das schwächste Glied maximal ausgenutzt werden.

Alles dem Engpass unterordnen:

Verschiebung der Prioritäten, damit der Engpass wirklich maximal ausgenutzt wird. (Z.B. trotz betriebswirtschaftlicher Bedenken eine Maschine in Sonderschichten mit mehr Personal laufen lassen.)

Den Engpass verbreitern:

Wenn es nicht reichen sollte, den Engpass maximal auszunutzen, muss durch zusätzliche Maßnahmen der Engpass eliminiert werden.

Dann gilt es bei Schritt 1 erneut zu beginnen.

Wenn ein Engpass behoben wurde, wird das System durch den nächsten Engpass begrenzt. Daher muss diese Vorgehensweise ständig wiederholt werden.

 

„Man entdeckt keine neuen Erdteile, ohne den Mut zu haben, alte Küsten aus dem Auge zu verlieren“, André Gide. 

Thorsten Schmitz